Ordnung halten à la Marie Kondo

Veröffentlicht : 21.03.2019 08:00:00

Vielleicht kennst du Marie Kondo ja bereits von Netflix oder hast eines ihrer Bücher zum Ordnung halten gelesen. Das Time Magazin zählt die Expertin in Sachen Ordnung sogar zu den einflussreichsten Menschen weltweit.

6 einfache Schritte zu mehr Ordnung in deinem Zuhause!

Die Japanerin Marie Kondo lebt für das Aufräumen und Systeme zum Ordnung halten. Das beeindruckt auch das Team von Desigano, deshalb geben wir im aktuellen Blogbeitrag Einblick in 6 einfache Schritte für mehr Ordnung in deinem Zuhause:

Der kritische Blick auf den eigenen ,,Krempel"

Ein Perspektivwechsel ist elementarer Bestandteil der "KonMari - Methode", denn laut Kondo können zwei Drittel der Sachen, die man besitzt, entsorgt werden. Klingt hart, aber es funktioniert. Um konsequent auszumisten muss man also die Perspektive wechseln und sich eine kritische Frage stellen: Bereitet mir dieser Gegenstand Freude? Nur wenn du diese Frage mit JA beantwortest, sollst du den Gegenstand behalten. Erstaunlich, wie viele Sachen mit dieser einfachen Fragen aus dem eigenen Besitz ausscheiden können. Als Interior-Experten wollen wir euch nicht einfach zu mehr Stauraum raten, sondern auch zum kritischen Aussortieren der eigenen Habseligkeiten. Das Aussortieren setzt positive Energien frei, entlastet und schafft Raum. Nun hat sicher jeder von euch schon einmal versucht radikal auszumisten und ist dabei kläglich gescheitert. Zuviel, zu wenig Zeit, zu anstrengend, … die Liste des Scheiterns ist lange. Marie Kondo gibt genau dagegen 6 praktische Tipps für dauerhafte Ordnung:

1. Aufräumen mit Tempo und Entschlossenheit

Marie Kondo empfiehlt rasch aufzuräumen. Dabei sollte man sich eine Kategorie als Ziel setzen und nicht einen Raum. Zum Beispiel beschließt man die Kategorie Fotoalben oder Gewürze aufzuräumen. Dabei sollte man sich auch Deadlines setzen, um die Umsetzung zu beschleunigen. Die Ordnung hält in homöopathischen Dosen Einzug in deinem Zuhause. Wer immer nur kleine Etappen in Angriff nimmt hat ein Erfolgserlebnis und läuft nicht Gefahr einen großen Aufräume-Koller zu entwickeln. Nach und nach wird das gesamte Zuhause mit entspannter Ordnung versehen.

2. Mach doch mal in Kategorien

Was? Kategorien? Das klingt erstmal sehr spießig, aber es steckt ein pragmatischer Ansatz hinter diesem Kon-Marie Tipp: Statt dir, wie schon seit deiner Kindheit, immer ein Zimmer (Wohnzimmer, Küche, Schlafzimmer) nach dem anderen für das Ausmisten vorzunehmen, darfst du dein Köpfchen mal mit etwas Neuem erfreuen. Such dir eine Kategorie aus und die nimmst du dir dann gnadenlos vor! Dabei empfiehlt Maria Kondo auch noch eine Reihenfolge:

  • Kleider
  • Bücher
  • Papiere
  • Kleinkram
  • Erinnerungsstücke

Kleidung auszusortieren ist quasi die Basisübung, denn das machen wir durchaus öfter. Erinnerungsstücke dagegen packt man ungern an. Wer also bereits einige Kategorien abgearbeitet hat, ist bereits geübt im Aussortieren und Ordnen. Am besten du packst alle Gegenstände aus einer Kategorie zusammen an einem Platz, zum Beispiel auf deinen Küchentisch, und dann kann das Ausmisten beginnen. Das führt zu einem Aha-Effekt, denn wer alles an einem Platz sammelt, bemerkt erst, wie viele Gegenstände aus einer Kategorie man in der gesamten Wohnung hortet. Wem der Überfluss bewusst ist, der kann sich leichter von Überflüssigem trennen.

3. Just touch it! - Gegenstände anfassen

Erst wenn man einen Gegenstand anfasst und mit allen Sinnen wahrnimmt, kann man erfassen, ob man den Gegenstand wirklich braucht und ob er einem Freude bereitet. Mit dieser Methode von Marie Kondo ist es dir möglich auf dein Gefühl zu achten und dadurch zu entscheiden, ob du die Sache behalten willst, oder ausmisten kannst.

4. Welche Dinge machen mich fröhlich?

Marie Kondo bringt einen dazu, Gegenstände aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Die Frage sollte lauten: Brauche ich dieses Ding? Gehst du mit dieser Einstellung voran wird es dir um einiges leichter fallen dich von Dingen zu trennen und mehr Ordnung zu schaffen. Dabei kann man sich zum Beispiel fragen: Schenkt es mir Freude? Macht es mich fröhlich?

5. Nur wichtige Dinge bleiben

Dinge, die einem Freude bereiten oder, die nötig sind für den Alltag bleiben, und werden an einem praktischen Ort aufbewahrt. Du solltest alles schnell finden können und platzsparend verwahren. Für Kleidung zeigt Marie Kondo sogar eine eigene Art sie zu falten. Mit dieser Kon-Marie Technik ist dein Kleiderschrank nicht nur aufgeräumt, sondern auch übersichtlich geordnet. So wird die Suche nach deinem Lieblings T-Shirt zum echten Kinderspiel.

6. Ein besonderer Platz für besondere Erinnerungen

Schöne Erinnerungen haben sich natürlich auch einen tollen Platz verdient. Es sollten jedoch nur besondere Dinge bleiben. Marie Kondo empfiehlt für diese Dinge einen eigenen Ort, wie ein Regal oder ein Wandboard zu nutzen. Wichtig ist, dass nur an diesem Ort Erinnerungsstücke verwahrt werden und dass dieser auch nicht ausgebreitet wird.

Mit der KonMarie-Methode wird das Aufräumen und Ausmisten einfacher und macht mehr Laune. Wer dann wieder mehr Platz für echte Designer Highlights hat, wird auf Desigano.com sicherlich fündig.